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11.01.2018 18:29 ( 584 x gelesen )

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

es ist Tradition, dass der Vorstand Sie zum Jahreswechsel über die wichtigsten Ereignisse des Jahres informiert.

Der TK-Vertrag mit den niedergelassenen Kassenärzten wird gut angenommen und weit über 100 Kollegen rechnen ihre sportmedizinischen Leistungen ab. Der Sportärztebund ist über ein web-basiertes Mehrplatzsystem mit der Geschäftsstelle der DGSP und den Landesverbänden vernetzt. Wir aktualisieren und pflegen unsere Homepage und posten über Facebook.

2017 waren 16 Neuanmeldungen zu verzeichnen und die Mitgliederzahl hat sich stabilisiert. Organisation, Rechnungswesen und Verwaltung sind auf aktuellem Stand.

Nach Aussagen unseres Schatzmeisters, Herrn Dr. Bernd Grewe, sind wir dank der hohen Effektivität finanziell stabil und müssen voraussichtlich unsere Mitgliederbeiträge auch in 2018/19 nicht erhöhen.

Sehr zeitintensiv waren die Gespräche und der Schriftwechsel mit dem Finanzamt Münster-Innenstadt. Analog zu den Schützenvereinen stellt die Finanzverwaltung NRW die Gemeinnützigkeit unseres Landesverbandes in Frage. Am 23.05.2017 war die mündliche Verhandlung in Münster mit anschließendem Forderungskatalog an den Landesverband. Dieser wurde vollständig abgearbeitet und die gewünschten Unterlagen, Dokumente am 04.08.2017 eingereicht. Der Ausgang des Verfahrens ist offen und bei einer eventuellen Aberkennung der Gemeinnützigkeit wird  der Vorstand Rechtsmittel einlegen.

Am Samstag, den 08.09.2018 wird der Vorstand um 11.00 h die Mitgliederversammlung nach Winterberg einberufen. Es stehen Neuwahlen an und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Anliegen und Anregungen sowohl bei den Fachreferenten als auch beim Vorstand direkt vorzutragen.

Mit den besten Grüßen für das kommende Jahr und der Hoffnung, dass all Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Ihr
Reinhard Weyer
1.Vorsitzender



12.06.2017 20:41 ( 828 x gelesen )

Ärztliche Präventionsempfehlung - Formular Muster 36 ab dem 01.07.2017

Ab dem 01.07.2017 ist das seit längerem angekündigte Formular zur Empfehlung von Präventionsleistungen eingeführt. Mit diesem neuen Vordruck - Muster 36 - können Ärzte einem Patienten eine Maßnahme zur Primärprävention von Krankheiten in Form einer ärztlichen Bescheinigung in den Bereichen Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement, Suchtmittelkonsum oder sonstigen Bereichen  durch Ankreuzen oder Eintragungen in Feld 1 empfehlen. Darüber hinaus können ergänzende Informationen eingetragen werden (Feld 2).

Auf dem Formular können zusätzlich Hinweise für den Patienten oder die Krankenkasse, nähere Angaben zu empfohlenen Maßnahmen sowie bestehende Kontraindikationen für bestimmte Maßnahmen aufgeführt werden. Der Patient kann mit der Präventionsempfehlung einen geeigneten Kurs bei seiner Krankenkasse beantragen. Ein Anspruch besteht dadurch zwar nicht, die Krankenkasse soll die ärztliche Präventionsempfehlung bei ihrer Entscheidung jedoch berücksichtigen. 

Allerdings wird die Präventions-Empfehlung nicht vergütet, denn nach Ansicht des Gesetzgebers entsteht Ärzten durch die Empfehlung kein zusätzlicher Aufwand.  mehr

Lesen Sie hier einen Artikel aus der Ärztezeitung: Warum sich Muster 36 doch lohnt
 


 



12.03.2017 11:42 ( 943 x gelesen )

Rezept für Bewegung - Präventionsempfehlungen

Das "Rezept für Bewegung" war als gemeinsame Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der Bundesärztekammer (BÄK) und der Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) in 2011 entstanden.

Der Gedanke war, Patienten mit gesundheitlichen Risikokonstellationen die verhaltensbezogene Maßnahme Bewegung zu "verordnen". Angebote von Sportvereinen, welche mit dem Siegel SPORT PRO GESUNDHEIT zertifiziert waren, wurden empfohlen. Leider haben sich die Krankenkassen an dieser Aktion nicht beteiligt. Eine Bezuschussung eines Bewegungs-Kurses musste vom Patienten bei seiner Kasse erfragt werden, das Bemühen des Arztes war ideell und wurde nicht honoriert. Wir haben in unseren früheren Ausführungen auf diese gesundheitsfördernde Maßnahme hingewiesen, wohl wissend, dass nicht in breiter Form angewandt werden wird....



01.03.2017 18:42 ( 1039 x gelesen )

Umsatzsteuerfreiheit ärztlicher Leistungen

Ein Arzt/eine Ärztin erbringt eine selbstständige und nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen und ist damit grundsätzlich Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetztes. Er/Sie erbringt damit umsatzsteuerbare Leistungen. Grundsätzlich sind aber kurative Leistungen von Ärzten/Ärztinnen (sowie ähnliche heilberufliche Tätigkeiten) nach § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass bei den erbrachten Leistungen die Heilbehandlung von Menschen im Vordergrund steht (kurative Leistungen) und die Leistungen Bestandteil eines Gesamtverfahrens der Heilkunde sind, auch wenn keine unmittelbare Patientenbehandlung durchgeführt wird (z.B. Konsiliararzt ohne Mitbehandlung). Dann ist die Steuerbefreiung gegeben, unabhängig davon, um welche konkrete heilberufliche Leistung es sich handelt (Untersuchung, Attest, Gutachten usw.) und für wen sie erbracht wird (Patient, Gericht, Sozialversicherung usw.)

Bitte weiter lesen unter "Mehr Infos" ...



31.01.2017 18:36 ( 3848 x gelesen )

Vereinbarung über sportmedizinische Untersuchungen durch Vertragsärzte nach §27e der Satzung der Techniker Krankenkasse zwischen der Techniker Krankenkasse, Hamburg, und dem Sportärztebund Westfalen eV, Lüdenscheid

Am 1.5.2013 ist die Vertragsvereinbarungen zur sportmedizinischen Untersuchung zwischen dem Sportärztebund Westfalen und der Techniker Krankenkasse (TK) in Kraft getreten. Die Untersuchungen werden für die Versicherten der TK bei Durchführung durch Ärzte gem. §95 SGB V und der Zusatzbezeichnung Sportmedizin mit einem ca. 80%igen Teilkostenbeitrag bezuschusst ...



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Tel.:  0 23 51 - 94 52 215
Fax: 0 23 51 - 94 52 213
Sportaerztebund-Westfalen@hellersen.de

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