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12.06.2017 20:41 ( 348 x gelesen )

Ärztliche Präventionsempfehlung - Formular Muster 36 ab dem 01.07.2017

Ab dem 01.07.2017 ist das seit längerem angekündigte Formular zur Empfehlung von Präventionsleistungen eingeführt. Mit diesem neuen Vordruck - Muster 36 - können Ärzte einem Patienten eine Maßnahme zur Primärprävention von Krankheiten in Form einer ärztlichen Bescheinigung in den Bereichen Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement, Suchtmittelkonsum oder sonstigen Bereichen  durch Ankreuzen oder Eintragungen in Feld 1 empfehlen. Darüber hinaus können ergänzende Informationen eingetragen werden (Feld 2).

Auf dem Formular können zusätzlich Hinweise für den Patienten oder die Krankenkasse, nähere Angaben zu empfohlenen Maßnahmen sowie bestehende Kontraindikationen für bestimmte Maßnahmen aufgeführt werden. Der Patient kann mit der Präventionsempfehlung einen geeigneten Kurs bei seiner Krankenkasse beantragen. Ein Anspruch besteht dadurch zwar nicht, die Krankenkasse soll die ärztliche Präventionsempfehlung bei ihrer Entscheidung jedoch berücksichtigen. 

Allerdings wird die Präventions-Empfehlung nicht vergütet, denn nach Ansicht des Gesetzgebers entsteht Ärzten durch die Empfehlung kein zusätzlicher Aufwand.  mehr

Lesen Sie hier einen Artikel aus der Ärztezeitung: Warum sich Muster 36 doch lohnt
 


 



12.03.2017 11:42 ( 602 x gelesen )

Rezept für Bewegung - Präventionsempfehlungen

Das "Rezept für Bewegung" war als gemeinsame Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der Bundesärztekammer (BÄK) und der Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) in 2011 entstanden.

Der Gedanke war, Patienten mit gesundheitlichen Risikokonstellationen die verhaltensbezogene Maßnahme Bewegung zu "verordnen". Angebote von Sportvereinen, welche mit dem Siegel SPORT PRO GESUNDHEIT zertifiziert waren, wurden empfohlen. Leider haben sich die Krankenkassen an dieser Aktion nicht beteiligt. Eine Bezuschussung eines Bewegungs-Kurses musste vom Patienten bei seiner Kasse erfragt werden, das Bemühen des Arztes war ideell und wurde nicht honoriert. Wir haben in unseren früheren Ausführungen auf diese gesundheitsfördernde Maßnahme hingewiesen, wohl wissend, dass nicht in breiter Form angewandt werden wird....



01.03.2017 18:42 ( 653 x gelesen )

Umsatzsteuerfreiheit ärztlicher Leistungen

Ein Arzt/eine Ärztin erbringt eine selbstständige und nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen und ist damit grundsätzlich Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetztes. Er/Sie erbringt damit umsatzsteuerbare Leistungen. Grundsätzlich sind aber kurative Leistungen von Ärzten/Ärztinnen (sowie ähnliche heilberufliche Tätigkeiten) nach § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass bei den erbrachten Leistungen die Heilbehandlung von Menschen im Vordergrund steht (kurative Leistungen) und die Leistungen Bestandteil eines Gesamtverfahrens der Heilkunde sind, auch wenn keine unmittelbare Patientenbehandlung durchgeführt wird (z.B. Konsiliararzt ohne Mitbehandlung). Dann ist die Steuerbefreiung gegeben, unabhängig davon, um welche konkrete heilberufliche Leistung es sich handelt (Untersuchung, Attest, Gutachten usw.) und für wen sie erbracht wird (Patient, Gericht, Sozialversicherung usw.)

Bitte weiter lesen unter "Mehr Infos" ...



31.01.2017 18:36 ( 3166 x gelesen )

Vereinbarung über sportmedizinische Untersuchungen durch Vertragsärzte nach §27e der Satzung der Techniker Krankenkasse zwischen der Techniker Krankenkasse, Hamburg, und dem Sportärztebund Westfalen eV, Lüdenscheid

Am 1.5.2013 ist die Vertragsvereinbarungen zur sportmedizinischen Untersuchung zwischen dem Sportärztebund Westfalen und der Techniker Krankenkasse (TK) in Kraft getreten. Die Untersuchungen werden für die Versicherten der TK bei Durchführung durch Ärzte gem. §95 SGB V und der Zusatzbezeichnung Sportmedizin mit einem ca. 80%igen Teilkostenbeitrag bezuschusst ...



12.01.2017 17:47 ( 573 x gelesen )

                                                             Rehabilitationssport und Funktionstraining
                                                                                       E. Jakob

 

Gerade Sportmediziner sollten Patienten, die unter andauernden Beschwerden leiden, Rehabilitationssport (Reha-Sport) anbieten. Er hat das Ziel, die Patienten trotz Ihrer Beschwerden mit geeigneten Übungen in Bewegung zu bringen oder zu halten und dadurch Beschwerden zu reduzieren, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein zu stärken und damit Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Reha-Sport ist eine gesetzliche Pflichtleistung und kann ärztlicherseits (Hausarzt, Facharzt) außerhalb der Budgetierung verordnet werden. Die Kosten der im Regelfall verordneten 50 Übungseinheitenwerden durch die gesetzlichen Krankenversicherer übernommen, eine Zuzahlungspflicht für die Patienten besteht nicht. Untenstehend sind Rahmenvereinbarung, Verordnungsformular 56 und ein Suchportal für Rehasportvereine in der Nähe verlinkt.

 

Wichtig zu wissen: Seit 01.01.2011 darf kein Gerätetraining mehr im Rehasport eingesetzt werden. Lediglich im Herzsport ist der Einsatz von Fahrrad-Ergometern erlaubt.

 

Rahmenvereinbarung

 

Formular 56

 

Rehasportvereine in meiner Nähe:

 

www.rehasport-nrw.de/start.php?style=BSNW

 

www.brsnw.de/rehasport.html

 



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Tel.:  0 23 51 - 94 52 215
Fax: 0 23 51 - 94 52 213
Sportaerztebund-Westfalen@hellersen.de

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